Forum 1

Im Forum 1 – Fachkräftesicherung in Unternehmen lernen Sie gute Beispiele für Mitarbeiterbindung durch gute Führung und Arbeitszeitmodelle kennen und erfahren, wie Sie Ihre Belegschaft durch Gesundheitsmanagement, Weiterbildung und demografieorientierte Prozessabläufe fit und motiviert halten.

In Kooperation mit:  Logo_INQA_Partner_DDN_CMYK_REG
Panel 1
Moderation: Stefan Pruchniewski, ddn-Nordbayern, Nürnberg
Panel 2
Moderation: Christian Werner, Allianz SE international & Vorstand des ddn, Dortmund
Gesundheit am Arbeitsplatz
Dr. Christian van de Weyer, Landesverband Bayern Nord der Deutschen Betriebs- und Werksärzte, Fürth
Warum ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig?
Winnie Haugk, LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG
Worklife-Balance bei MEKRA Lang – eine Herausforderung mit vielen Facetten
Susanne Lang, MEKRA Lang GmbH & Co KG, Ergersheim
Wie gewinne und binde ich internationale Spitzenkräfte?
Markus Neubauer, Silbury IT Solutions Deutschland GmbH
– Pause
Gute Führung – Kräfte bündeln, Zusammenarbeit stärken!
Bengt Krauß, ILTIS GmbH, Rottenburg
Demografieorientierte Schichtplangestaltung – die Quadratur des Kreises?
Daniela Tröster, N-ERGIE AG, Nürnberg
Produktiv mit alternden Belegschaften – demografieorientierte Arbeitsplatzgestaltung und Anpassung von Abläufen
Martin Schirmer, Scharfkopf GmbH, Nürnberg
Fächkräfte entwickeln, durch Weiterbildung
Claudia Nies, Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Ludwigsburg

Demografieorientierte Schichtplangestaltung –
die Quadratur des Kreises?

Die Dauer der Arbeitszeit sowie ihre Lage und Verteilung haben große Auswirkungen auf das gesundheitliche und soziale Wohlbefinden der Menschen. Schichtarbeit stellt dabei eine besondere Arbeitsbelastung dar, die zu einer dauerhaften Beanspruchung und nicht selten zu arbeitsbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Ausfällen bei den, immer älter werdenden, Schichtarbeitern führen kann. Dazu kommt die Problematik des geringeren Fachkräfteangebots.

Das Demografiemanagement der N-ERGIE AG hat 2012 in ihrer Tochtergesellschaft, der N-ERGIE Kraftwerke GmbH, das Pilotprojekt „Alterns- und gesundheitsgerechte Schichtplangestaltung“ gestartet, mit dem Ziel die Arbeitsfähigkeit der Schichtmitarbeiter vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung zu erhalten bzw. zu verbessern.

Ihre Referentin:

daniela trösterDaniela Tröster studierte nach einer Ausbildung Personal- und Kommunikationsmanagement in Ansbach und Halifax. Im Jahr 2006 stieg sie bei der N-ERGIE AG ein, wo sie zuerst als Referentin des Betriebsrats und später als Personalreferentin tätig war. Seit 2012 ist sie Leiterin des Bereichs Personalbetreuung bei der N-ERGIE AG.

 

 

Fächkräfte entwickeln, durch Weiterbildung
Laut OECD sind Kompetenzen die globale Währung des 21. Jahrhunderts. Um auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, benötigen Menschen fachliche und soziale Kompetenzen sowie Methoden- und Selbstkompetenz. Wenn es gelingt die richtigen Kompetenzen heranzubilden, bedeutet dies die Grundlage für bessere Arbeitsplätze und ein besseres Leben. Wie diese Potenziale als Zeitarbeitnehmer weiter entwickelt werden können und deren im Berufsalltag gewonnenen Kompetenzen dokumentiert werden, zeigen die Beispiele

  1. Kompetenzdokumentation mit „Lernen im Job“
  2. Die passende Fachkraft zur Maschine
  3. Teilqualifizierung zum Maschinen- und Anlagenbauer
  4. Modulare Nachqualifizierung
  5. Anerkennung von Berufsabschlüssen

Ihre Referentin:
Style: "randstad-portrait"

Claudia Nies ist Project Managerin an der Randstad Akademie und dort unter anderem verantwortlich für Bildungsprojekte. Zudem ist sie Mitglied des ddn Arbeitskreis Qualifizierung.

 

 

 

Worklife-Balance bei MEKRA Lang – eine Herausforderung mit vielen Facetten
Neben der betrieblichen Kinderbetreuung, die nur dann eine echte Entlastung sein kann, wenn sie in einem Produktionsbetrieb wie bei  MEKRA Lang auch Lösungen für den Schichtbetrieb anbietet und flexibel auf die Anforderungen des Unternehmens und der Mitarbeiter eingehen kann, spielen auch Angebote wie „Mütterband“, unterschiedliche Arbeitszeitmodelle etc. eine zunehmende Rolle. Hier die Balance zu finden, nicht nur zwischen Beruf und Freizeit/Familie, sondern auch zwischen den Interessen der Mitarbeiter und des Unternehmens ist eine ständige Herausforderung, die durch die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Lebensphasen der Mitarbeiter stets neue Facetten hervorbringt.

Ihre Referentin:
Porträt LSSusanne Lang ist seit 2002 Geschäftsführerin in der Lang Unternehmensgruppe und aktuell operativ verantwortlich für die Bereiche Human Relations, Organisation, Publik Relations, Metallbearbeitung, Logistik, Lean & Green und den Geschäftsbereich Busse und Wohnmobile. Seit 2005 ist sie zudem Geschäftsführerin des Frieda Lang Hauses für Kinder gGmbH (Kindertagesstätte und Schule).
Susanne Lang engagiert sich ehrenamtlich unter anderem im Initiativkreis für ein Lokales Bündnis für Familien im Landkreis Neustadt a. d .Aisch – Bad Windsheim und für die Gründung eines Fördervereins für Kinder „Kinder(t)räume e.V.
Frau Lang wurde ausgezeichnet mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere soziale Verdienste, die Firma Mekra Lang erhielt die Auszeichnung als Familienfreundlichstes Unternehmen (Kategorie ab 1.000 Mitarbeiter) von der Metropolregion Nürnberg.

 

Warum ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig?
Der Wettstreit um die besten Köpfe hat längst begonnen. LAMILUX, ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen am Standort Rehau, einer Stadt mit rund 9.400 Einwohnern im eher ländlich geprägten Raum, hat sich deswegen schon seit Jahren intensiv mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ auseinandergesetzt. Winnie Haugk, bei LAMILUX Ansprechpartnerin für Personalfragen, gibt einen Überblick darüber, welche Aktivitäten das Unternehmen beim Thema „Frauen im Beruf“ bisher entfaltet hat, warum dieses Thema künftig noch stärker im Fokus steht und mit welchen Handlungsfeldern und Maßnahmen die Vereinbarkeit von Familie in Beruf ausgebaut und gesichert werden kann.

Ihre Referentin:
haugkNach einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau studierte Winnie Haugk Betriebswirtschaftslehre an HAW Hof. Sie arbeitete zunächst als Supervisorin, bevor sie 2007 bei LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG als Personalreferentin einstieg. Seit 2011 ist sie stellvertretende Leiterin des Personalwesen. Winnie Haugk ist Mutter zweier Kinder und wohnt in Plauen.

 

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